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Walenstadter Mordsnacht Marlies Utzinger spielt Akkordeon
Grenchner Mordstag Ulrich Knellwolf liest in Grenchen vor, wie ein griechischer Mönch dir Uhrenfabrik ETA an die chinesische Mafia verhökern will. Das möchten 170 Leute im übervollen Kunsthaus hören. Paul Ott stellt die wieder entdeckte Autorin Kaethe Baumann vor, und Sam Jaun liest aus seinem neuen Roman "Die Zeit hat kein Rad". Im QBus in Uster hätten mehr als 60 Personen Platz. Doch seien wir ehrlich: Hätte uns vor einem Jahr jemand gesagt, in Uster kämen so viele Leute, wären wir sehr zufrieden gewesen. Petr Höner sprengt einen Neubau, Pietro Maggi spricht von der Ustermer kriminellen Vergangenheit, und Jochen Senf lässt Gräfin Claudia von Staiynhuhn in einer furiosen Lesung ableben. Krimiabend in Glarus Glarus erlebt einen fatalen Verkehrsunfall am Landsgemeindekreisverkehr, in Szene gesetzt von Emil Zopfi, und eine Berg- und Talgeschichte von Jutta Motz. Im wunderschönen Sal der Landesbibliothek vor über 100 Personen. Im Aroser Hotel Kulm steht Monika Dettwiler mit ihrer Geschichte unter mörderischen Seelsorgern allein vor 30 Leuten, unter denen sich die Abgesandten der Polizei mit einem Statement bemerkbar machen.
Veranstalter: Kulturbüro der Stadt Rheinfelden im Rahmen von Literatur in Rheinfelden Rheinfelden bildet den ersten Höhepunkt der "Mordstage 2005". Im stimmungsvollen Hotel Schützen wollen - auf drei Säle verteilt - 250 Zuschauer/innen insgesamt 15 Autor/innen hören: ein internationales Publikum, ein Programm über die Landesgrenzen hinweg mit Jochen Senf, Wolfgang Burger und Alwin Ixfeld aus Deutschland sowie der Schweizer Krimiszene, angeführt von Verena Wyss mit ihrem mörderischen Frauenlauf und dem ausser Programm auftretenden Hansjörg Schneider, der kurz darauf für "Hunkeler macht Sachen" mit dem "Glauser 2005" für den besten deutschsprachigen Kriminalroman ausgezeichnet wird. Küsnacht erlebt einen Abend, den die Bevölkerung in Scharen geniesst (insbesondere auch in der Pause mit den liebevoll gestalteten Apéro-Häppchen; ca. 180 Personen). Stephan Pörtner berichtet über die vergangenen (?) Freveltaten einer gelangweilten Jugendgang. Lotti Ullmann liest unveröffentlichte Texte, Peter Zeindler aus seinen Büchern. In Baden wird das Programm wegen des grossen Zuspruchs (150 Personen) doppelt geführt. Im kleinen Saal des Bernerhauses kontrastieren abbröckelnde Barockwände mit dem zum Verbrennen bereiten Fübü von Susy Schmid. Max Frei erzählt unheimliche Geschichten. Jochen Senf lässt noch einmal das Strumpfband krachen. Im Riehener Meierhofsaal begegnen 60 Leute einem Jürg Weibel, der nichts weiter im Sinn hat, als einen fussballbegeisterten Polizisten einzubetonieren. Dabei helfen ihm Sam Jaun und die politikgeprüfte Eva Rüetschi. Jutta Motz verhindert die erste Lesung in Alpthal, was sie in der Einsiedler Bibliothek mit der Schilderung der Schwierigkeiten, in der Schweiz ein Bankkonto zu eröffnen, unterstreicht. Paul Ott begleitet sie, und zum ersten Mal auch die Dame aus dem hohen Norden, Nina George (Hamburg), die einen Kobold sein Unwesen treiben lässt und gerne erwähnt, dass sie als Anne West für Erotikratgeber zuständig ist.
In Visp bemerkt man, dass im Jazz Chälli durchaus hundert Leute Platz haben, wenn sie ein bisschen eng sitzen. Sam Jaun sorgt für diesen Zulauf, vor allem aber der Lokalmatador Charles-LouisJoris, der einen Bundesrat vor einer Schlammlawine rettet, um ihn angesichts der schrumpligen Wade des Spitalbettnachbarn über Gott und die Welt nachdenken zu lassen.
Frauenfeld erlebt den zweiten Höhepunkt. In drei verschiedenen Kellergewölben lesen wiederum Autor/innen aus Deutschland (Nina George, Nessa Altura) und der Schweiz, angeführt von Peter Zeindler, der einen Frevel am Frauenfelder Stadtwappen aufklärt. Währnd draussen die letzten Busse mit der Werbeschrift für die "Mordsnacht" durch die Stadt kurven, wird im Keller der Pianobar auf den 60. Geburtstag von Hans Brunschweiler und auf die nächsten "Mordstage" angestossen.
Brig übernimmt die Stafette mit 80 Leuten im Alten Werkhof, die Barbara Traber hören wollen und Urs Richle mit neuen Geschichten, vor allem aber Silvio Pacozzi, der erzählt, wie sein Held - ein Arzt - mit der Drogensucht seines Sohnes und den daraus folgenden Verwicklungen zurechtkommt.
Die Gemeindebibliothek und der Kulturverein Muri-Gümligen organisieren den Abend. In der Gemeindebibliothek wollen 80 Besucher/innen wissen, welche Mordvarianten Susy Schmid und Verena Wyss bevorzugen und warum Sam Jaun seinen Peter Keller in die Tiefen seiner Jugenderinnerungen hinabsteigen lässt. Eine Veranstaltung der Kutlurkommission Weinfelden Weinfelden erlebt im stimmigem Rahmen des "Gasthauses zum Trauben" Peter Höner und Jutta Motz mit ihren Kurzkrimis und Mitra Devi, deren Protagonist (noch) nicht weiss, warum man ihm eine Sammlung von Blasrohren zeigt. Krimi-Tage für Kinder im September mit dem Autor Christoph Badertscher ergänzen das Programm des Krimiabends.
Thalwiler Mordsnacht Die stimmige Kulisse macht die 80 Besucher/innen neugierig auf die Geschichten, die sie an diesem wunderschönen Sommerabend hören. Geschichten von einer vergessenen Autorin, von schief gelaufenen Lebensentwürfen, von einer falschen Verdächtigung, von Drohungen im Nachtexpress und von verbrecherischen Machenschaften zwischen "Berg und Tal". |
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